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Google Business Fotos: So bringst du mehr Laufkundschaft

Schlechte Fotos im Google Business Profil kosten echte Kunden. Lerne, welche Bilder du brauchst und wie du sie richtig einstellst.

Google Business Fotos: So bringst du mehr Laufkundschaft

Viele Schweizer KMU haben ein gepflegtes Google Business Profil — mit korrekten Öffnungszeiten, einer ordentlichen Beschreibung und einem Haufen Bewertungen. Und dann: drei verwackelte Smartphone-Fotos aus dem Jahr 2021. Genau hier verlieren sie potenzielle Kunden, noch bevor diese die Website besucht haben. Dieser Artikel zeigt dir, welche Fotos du wirklich brauchst, wie du sie richtig hochlädst und welche Fehler du konsequent vermeiden solltest.

Warum Fotos im Google Business Profil mehr zählen als du denkst

Google zeigt dein Business Profil im lokalen Suchergebnis — dem sogenannten "Local Pack" — mit einem Foto an. Dieses Bild wird automatisch aus deinem Profil gewählt, oft nicht von dir kontrollierbar. Wer also nur ein Bild hochgeladen hat, riskiert, dass Google genau dieses eine unvorteilhafte Aufnahme prominent zeigt.

Dazu kommt: Nutzer:innen, die dein Profil aufrufen, scrollen fast immer durch die Bilder — bevor sie auf deine Website klicken oder anrufen. Ein Profil mit aussagekräftigen, hellen, professionellen Fotos erzeugt sofort Vertrauen. Eines mit dunklen, unscharfen oder fehlenden Bildern wirkt vernachlässigt — unabhängig davon, wie gut dein Angebot tatsächlich ist.

Welche Foto-Kategorien du abdecken musst

Google unterscheidet intern verschiedene Bildtypen. Für die meisten Schweizer KMU sind folgende Kategorien relevant:

KategorieZweckEmpfohlene Anzahl
LogoWiedererkennung, Profilbild1 (aktuell, freigestellt)
TitelbildErster Eindruck im Profil1 (horizontal, 16:9)
InnenbereichAtmosphäre zeigen3–6
AussenbereichAuffindbarkeit vor Ort2–3
TeamMenschlichkeit, Vertrauen2–4
Produkte / LeistungenKonkretes Angebot zeigen5–10

Ein Coiffeurgeschäft in Winterthur sollte also nicht nur sein Logo hochladen, sondern auch den Empfangsbereich, den Schnittstuhl, das Team bei der Arbeit und vielleicht ein Beispielfoto einer abgeschlossenen Frisur.

Die häufigsten Fehler — und wie du sie vermeidest

Zu wenige Fotos insgesamt

Profile mit weniger als zehn Fotos wirken dünn. Google selbst empfiehlt eine regelmässige Aktualisierung. Plane deshalb alle zwei bis drei Monate ein kurzes Foto-Update ein — das müssen keine teuren Shootings sein.

Fotos mit schlechter Beleuchtung

Das grösste technische Problem: dunkle Räume, Gegenlicht, schlechter Weissabgleich. Fotografiere am besten bei Tageslicht oder investiere in eine einfache Ringlicht-Lösung (ab ca. CHF 30 im Fachhandel). Helle, klare Bilder performen deutlich besser.

Keine Geotagging-Information

Fotos, die du mit dem Smartphone aufnimmst, enthalten oft GPS-Daten (EXIF). Diese helfen Google, dein Unternehmen geografisch korrekt einzuordnen. Deaktivierst du diese Daten vor dem Upload, verlierst du einen kleinen, aber messbaren lokalen Ranking-Vorteil. Lade Fotos daher direkt vom Smartphone hoch oder nutze ein Tool, das Geo-EXIF-Daten beibehält.

Stockfotos statt echter Aufnahmen

Google erkennt Stockfotos — und Kund:innen ebenfalls. Ein Restaurant in Basel, das auf seiner Profilseite Stockfotos von generischen Pasta-Gerichten zeigt, verliert sofort Glaubwürdigkeit. Zeige dein echtes Lokal, deine echten Gerichte, dein echtes Team.

Kein regelmässiges Entfernen veralteter Bilder

Wenn du deinen Laden renoviert hast, sollten die alten Bilder des früheren Innenraums weg. Veraltete Fotos verwirren Kund:innen, die dich dann vor Ort nicht wiedererkennen. Überprüfe dein Profil deshalb bei jeder grösseren Änderung.

Kundenseitig hochgeladene Fotos — was tun?

Kund:innen können selbst Fotos auf dein Profil hochladen. Das ist grundsätzlich positiv — es wirkt authentisch. Problematisch wird es, wenn jemand ein schlechtes oder unpassendes Bild hochlädt.

Du kannst Fotos von Kund:innen über die Google Business Konsole melden und entfernen lassen, wenn sie gegen die Richtlinien verstossen (z.B. keine echten Bilder deines Unternehmens). Bei Bildern, die einfach nur ungünstig sind, aber keine Richtlinien verletzen, ist die Entfernungsmöglichkeit leider begrenzt. Die beste Gegenstrategie: Selbst so viele hochwertige Fotos hochladen, dass die schlechten Kundenbilder in der Galerie untergehen.

Kurz-Checkliste: Fotos im Google Business Profil

Bevor du weiterklickst, check diese fünf Punkte:

  • Logo aktuell? Keine veraltete Version, klarer Hintergrund.
  • Titelbild horizontal? 16:9-Format, zeigt deinen besten Eindruck.
  • Mindestens 10 Fotos vorhanden? Logo, Raum, Team, Produkte oder Leistungen.
  • Alle Fotos hell und scharf? Dunkle oder verwackelte Bilder entfernen.
  • Keine Stockfotos? Nur echte Aufnahmen deines Unternehmens.

Wie Fotos und deine Website zusammenspielen

Ein gepflegtes Google Business Profil ist der erste Kontaktpunkt — deine Website ist der zweite. Wenn jemand auf dein Profil klickt und danach auf deine Website gelangt, sollte der visuelle Eindruck konsistent sein: gleiche Farben, gleicher Stil, gleiche Qualität. Wer seine Preise & Pakete von FruchtDigital kennt und gleichzeitig eine professionelle Website hat, kombiniert lokales SEO mit einem überzeugenden zweiten Eindruck.

Auf der Startseite FruchtDigital siehst du, wie ein stimmiges Gesamtbild — vom Google-Profil bis zur Website — aussehen kann.

Wenn du unsicher bist, ob dein Google Business Profil und deine Website als Einheit funktionieren, ist ein kostenloses Erstgespräch buchen ein guter erster Schritt. Wir schauen uns beides gemeinsam an.

Fazit

Fotos im Google Business Profil sind kein Beiwerk — sie sind oft der erste visuelle Kontakt zwischen deinem Unternehmen und einem potenziellen Kunden. Mit einem strukturierten Set an echten, hellen, aktuellen Bildern hebst du dein Profil deutlich von der Konkurrenz ab. Das kostet keine grossen Budgets, sondern vor allem etwas Zeit und Sorgfalt.

Häufige Fragen

Wie viele Fotos sollte ein Google Business Profil mindestens haben?

Es gibt keine offizielle Mindestzahl, aber Profile mit weniger als zehn Fotos wirken lückenhaft. Empfehlenswert sind mindestens ein Logo, ein Titelbild, zwei bis drei Aussenaufnahmen, drei bis fünf Innenaufnahmen sowie einige Produkt- oder Leistungsfotos. Wichtiger als die genaue Anzahl ist die regelmässige Aktualisierung alle zwei bis drei Monate.

Welches Bildformat funktioniert am besten für das Google Business Titelbild?

Das Titelbild sollte im Querformat mit einem Seitenverhältnis von 16:9 hochgeladen werden, mindestens 720 × 405 Pixel gross und maximal 5 MB schwer. JPG und PNG sind beide akzeptiert. Google kann das angezeigte Bild automatisch zuschneiden, daher sollten wichtige Motive mittig platziert sein.

Können Konkurrenten schädliche Fotos auf mein Google Business Profil hochladen?

Technisch gesehen kann jeder Nutzer Fotos auf ein Google Business Profil hochladen. Fotos, die eindeutig nicht zum Unternehmen gehören oder gegen die Google-Richtlinien verstossen, lassen sich über die Melden-Funktion zur Entfernung beantragen. Der Prozess kann einige Tage dauern. Als Schutzstrategie hilft es, selbst viele hochwertige Bilder hochzuladen.

Verbessern mehr Fotos im Google Business Profil das lokale Ranking?

Fotos sind kein direkter Ranking-Faktor wie Keywords oder Bewertungen, beeinflussen aber das Nutzerverhalten messbar: Profile mit mehr und besseren Bildern erhalten mehr Klicks, mehr Anfragen nach Wegbeschreibungen und mehr Website-Besuche. Diese Interaktionssignale fliessen indirekt ins lokale Ranking ein.

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